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SpaceX unterzeichnet Apollo-Leasingvertrag über 40 Milliarden US-Dollar zur Finanzierung von Nvidia-Vera-Rubin-GPUs

28. Okt. 20264 Min. Lesezeit
SpaceX unterzeichnet Apollo-Leasingvertrag über 40 Milliarden US-Dollar zur Finanzierung von Nvidia-Vera-Rubin-GPUs

Zusammenfassung der Meldung

SpaceX hat sich eine verbindliche Zusage für eine Finanzierung in Höhe von rund 40 Milliarden US-Dollar gesichert, um KI-Chips und zugehörige Rechenzentrumsausstattung zu erwerben. Dabei kauft eine von Apollo Global Management verwaltete Einheit die Hardware und least sie an das Unternehmen zurück. Die Vereinbarung wurde am Montag, dem 26. Oktober 2026, in einer Pflichtmitteilung offengelegt und um 9:46 Uhr US-Pazifikküste von TechCrunch berichtet. Apollo bezeichnete sie als die bislang größte zugesagte GPU-Finanzierung.

Wie der Deal strukturiert ist

Anstatt Geld zu leihen, um die Chips direkt zu kaufen, wird SpaceX sie leasen. Eine von Apollo verwaltete Einheit kauft die GPUs und die dazugehörige Server-Hardware und vermietet die Ausstattung anschließend an SpaceX. Jeder Leasingvertrag läuft etwa fünf bis 5,25 Jahre und beginnt mit der Lieferung der jeweiligen Hardware-Charge. Der Abschluss der Transaktion wird bis Ende 2026 erwartet, vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen. Die Leasingverträge starten im ersten Halbjahr 2027, sobald die Hardware eintrifft.

Für Leser, die mit diesem Konzept nicht vertraut sind: Es handelt sich um eine Form der Anlagenfinanzierung. Der Eigentümer der Hardware (hier ein Finanzierungsvehikel) ist vom Nutzer getrennt, sodass der Nutzer die Kosten über einen längeren Zeitraum begleicht, anstatt am ersten Tag eine riesige Summe aufzubringen. Dieses Modell wird häufig für teure Vermögenswerte genutzt, die schnell an Wert verlieren – was auf hochmoderne KI-Beschleuniger genau zutrifft.

Die Hardware: Nvidia Vera Rubin

Apollo erklärte, die Finanzierung werde dazu beitragen, die Vera-Rubin-Chips der nächsten Generation von Nvidia für den sogenannten „terrestrischen Infrastrukturausbau“ von SpaceX bereitzustellen. Diese Formulierung grenzt bodengebundene Rechenzentren von den Weltraumprojekten ab, die oft mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht werden. Bei diesen Beschleunigern handelt es sich um Prozessoren, die zum Trainieren und Ausführen großer KI-Modelle eingesetzt werden. Die Nachfrage danach übersteigt branchenweit das Angebot.

Was SpaceX sagt

Bret Johnsen, Finanzvorstand von SpaceX, erklärte, das Leasinggeschäft „diversifiziert unsere Finanzierungsquellen“ und deckt einen erheblichen Teil des Kapitals ab, das für die Wachstumspläne des Unternehmens benötigt wird. Er fügte hinzu, dass SpaceX bei seinen Investitionen in die KI-Infrastruktur mit „Amortisationszeiten von weniger als einem Jahr“ rechne. Das bedeutet, dass das Unternehmen erwartet, die Kosten für die Hardware schnell wieder einzuspielen. Diese Zahlen sind Angaben des Managements und wurden nicht unabhängig geprüft.

Warum das Unternehmen so viel Kapital benötigt

Das KI-Segment von SpaceX, zu dem der Chatbot Grok, das Programmierwerkzeug Cursor und Cloud-Computing-Dienste gehören, erwirtschaftete im dritten Quartal 7,6 Milliarden US-Dollar des Gesamtumsatzes von 14,6 Milliarden US-Dollar. Das ist mehr als Starlink und die Startdienste zusammen und übertraf die Erwartungen der Investoren. Gleichzeitig stiegen die Investitionsausgaben von 6,9 Milliarden US-Dollar im Vorjahr auf fast 20 Milliarden US-Dollar. In der Quartalskonferenz am 20. Oktober gab das Unternehmen bekannt, allein im vierten Quartal Ausgaben von 35 bis 40 Milliarden US-Dollar zu erwarten.

Frühere Berichte über den Plan

Der Deal folgt auf Berichte von Anfang Oktober 2026, die der Financial Times zugeschrieben und von Reuters verbreitet wurden. Demnach suchte SpaceX nach rund 40 Milliarden US-Dollar, um eine Bestellung von Nvidia-Chips zu finanzieren. Diese Berichte beschrieben ein Paket aus etwa 10 Milliarden US-Dollar an Bankkrediten und 30 Milliarden US-Dollar an Anleihen mit Investment-Grade-Rating, wobei Pimco bei der Platzierung der Schulden helfen sollte. Die nun angekündigte finale Struktur – ein Leasingvertrag mit einer von Apollo verwalteten Einheit – weicht von dieser schuldenbasierten Beschreibung ab, weshalb die früheren Details als vorläufig zu betrachten sind. Apollo hat bereits zuvor Nvidia-GPU-Cluster finanziert, die an xAI geleast wurden, welches inzwischen Teil von SpaceX ist. Zudem gehört Apollo zu mehreren Unternehmen, die im August 2026 eine Partnerschaft mit Nvidia für Finanzierungsplattformen eingingen, die auf mehr als 500 Milliarden US-Dollar an KI-Infrastruktur abzielen.

Hintergrund: Die Finanzierung des KI-Ausbaus

Der Deal kommt nach einer turbulenten Phase an den Anleihemärkten für KI-Infrastrukturunternehmen, da Investoren hohe Investitionsausgaben gegen begrenzte Gewinne abwägen. Elon Musk verwies auf das Investment-Grade-Rating von SpaceX sowie den stetigen Cashflow aus Starlink und den Raketenstarts als Vorteile. Am Sonntag, dem 25. Oktober, argumentierte er, dass sich die Anleihemärkte für Unternehmen ohne nennenswerte Einnahmen außerhalb des KI-Bereichs weitgehend geschlossen hätten. Er prognostizierte hohe Verluste und eine Konsolidierung unter den mehr als 200 „Neocloud“-Unternehmen, die GPUs vermieten, wobei nur wenige überleben dürften. Dies ist jedoch eine Einschätzung und kein feststehendes Ergebnis.

Was zu beobachten ist

Zu den wichtigsten Punkten, die es zu verfolgen gilt, zählen: ob der Deal wie erwartet bis Jahresende abgeschlossen wird, wie schnell die Vera-Rubin-Hardware im ersten Halbjahr 2027 geliefert wird und ob Leasing für große KI-Entwickler zum Standardweg der Computerleistungsfinanzierung wird. Die Geschwindigkeit, mit der sich die Hardware amortisiert, wird der eigentliche Prüfstein für die Behauptung der einjährigen Amortisationszeit sein.

Dieser Artikel wurde von der AIBARS-Redaktion mit KI-Unterstützung zusammengestellt. KI kann Fehler machen, prüfe wichtige Angaben daher an der Originalquelle. Fehler entdeckt? Schreibe an [email protected].

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