Replit-CEO sagt, das Unternehmen arbeite nicht mehr mit Anthropic – Kosten und Leistung als Gründe

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Replit, die browserbasierte Softwareentwicklungsplattform, arbeitet laut Mitbegründer und CEO Amjad Masad nicht mehr mit Anthropic zusammen. Bei seinem Auftritt auf der Bühne des TechCrunch Disrupt am Donnerstag, 16. Oktober 2026 (US-Westküstenzeit), sagte Masad, das Unternehmen habe die Änderung aus einer Mischung aus Kosten-, Partnerschafts- und Leistungsgründen vorgenommen. TechCrunch berichtete über die Aussagen um 14:22 Uhr US-Westküstenzeit am 16. Oktober 2026. Die Behauptung ist bemerkenswert, weil öffentliche Anzeichen der Beziehung noch nur wenige Wochen zuvor sichtbar waren und mindestens ein ungenannter Insider sie bestreitet.
Was der CEO sagte
Masad sagte dem Publikum, dass Replit nicht mehr mit Anthropic zusammenarbeitet. „Es war eine Entscheidung, die auf Kosten, Partnerschaft und Leistung basierte“, sagte er. Zur Qualität der Modelle war er direkt: „Ich denke, ChatGPT ist jetzt besser“, und fügte hinzu, dass „Sol und Astra besser darin sind, Vibe-Coding-Anwendungen von Grund auf zu erstellen“.
Er sagte, Replit bewertet Modelle mit einem internen Benchmark und veröffentlicht auch einen öffentlichen, auf diese Weise vergleicht das Unternehmen Kandidaten für die App-Erstellungsaufgaben, die im Mittelpunkt seines Produkts stehen. Vibe-Coding, die Praxis, Software in einfacher Sprache zu beschreiben und ein KI-System sie schreiben zu lassen, ist der Kernanwendungsfall, den Replit bedient.
Das Argument für den „Lebensraum“ von Agenten
Über den Anbieterwechsel hinaus sprach Masad darüber, was KI-Agenten benötigen, um nützliche Arbeit zu leisten. „Agenten brauchen einen Lebensraum, um zu existieren und gute Arbeit zu leisten“, sagte er. Seiner Ansicht nach erfordert dieser Lebensraum eine starke Orchestrierung, Fehlerbehebung, Sicherheit, Schutz, Sandboxing, Netzwerk sowie Identität und Autorisierung. Dies ist ein technischer Bildungspunkt, der erwähnenswert ist: Ein leistungsfähiges Modell ist nur ein Teil eines funktionierenden Agentensystems, und die umgebende Infrastruktur entscheidet weitgehend darüber, ob generierte Software zuverlässig ausgeführt und bereitgestellt werden kann.
Hintergrund zur OpenAI-Beziehung
Replit kündigte im August 2026 eine Partnerschaft mit OpenAI an. Ein separater Bericht vom 19. August 2026 beschreibt, dass Replit einen „Free Mode“ startet, der von OpenAIs GPT-5.6 Luna-Modell unterstützt wird, nachdem der Preis für dieses Modell um 80 % gesenkt wurde. Es wurde Abonnenten der etwa 20 US-Dollar pro Monat teuren Core-Stufe und der 100 US-Dollar pro Monat teuren Pro-Stufe angeboten, und es kann automatisch auf leistungsfähigere Modelle umschalten, wenn eine Aufgabe dies erfordert. Replit-Präsident Michele Catasta beschrieb den Start als den ersten von vielen gemeinsamen Anstrengungen. Wir haben keine veröffentlichten finanziellen Bedingungen oder Exklusivitätsdetails für den Deal gefunden.
Vor Masads Kommentaren gab es keine öffentlichen Hinweise darauf, dass Replit Anthropic verlassen hatte. Frühere Berichte, darunter ein Semafor-Interview vom Januar 2025, stellten fest, dass Replits Agent-Produkt praktikabel wurde, nachdem Anthropics Claude 3.5 Sonnet einen Rekordwert bei der SWE-bench-Codierungsbewertung erzielte, was zeigt, wie zentral Anthropics Modelle für das frühe Wachstum des Produkts waren.
Widersprüchliche Beweise
TechCrunch stellte fest, dass das Bild nicht vollständig klar ist. Ein ungenannter Insider sagte, die Anthropic-Partnerschaft bestehe weiterhin. Replits Website, Blogbeiträge und Social-Media-Beiträge zeigten die Nutzung von Anthropic-Produkten noch wenige Wochen vor dem Bericht. Ein Replit-Blogbeitrag von Ende September nannte Claude Fable 5 und Claude Fable 5.1 als Modelle, die in der Produktionsumgebung von Replit Agent laufen, und etwa zur gleichen Zeit postete ein Replit-Produktmitarbeiter auf X über die Nutzung von Anthropics Opus 5.5-Modell.
TechCrunch bat Replit um Klarstellung und sagte, es würde seine Geschichte aktualisieren, wenn das Unternehmen antwortet. Bis dahin ist unklar, ob „nicht mehr zusammenarbeiten“ ein vollständiges Ende der gesamten Anthropic-Nutzung bedeutet, eine Verlagerung der Hauptpartnerschaft oder eine Änderung der Modelle, die Standardfunktionen antreiben. Leser sollten die Details als sich entwickelnd betrachten.
Geteilte Geschäftszahlen
Replit hat den jährlich wiederkehrenden Umsatz nicht offengelegt. Masad sagte jedoch, dass Unternehmen im letzten Jahr etwa 2 % des Umsatzes ausmachten und in diesem Jahr etwa 15 %, und dass mehr als die Hälfte des Umsatzes jetzt von Geschäftskunden (B2B) stammt. Diese Verschiebung deutet darauf hin, dass sich Replit von einzelnen Lernenden und Hobbyisten zu Organisationen bewegt, die interne Tools entwickeln.
Warum es wichtig ist
Die Modellwahl ist jetzt eine Wettbewerbsentscheidung, die Plattformen so schnell überdenken, wie neue Veröffentlichungen erscheinen. Replits öffentlicher Benchmark und Masads Betonung von Kosten und Leistung zeigen, wie Anwendungsentwickler den Preis pro Aufgabe neben der rohen Fähigkeit abwägen. Für Studenten und Entwickler, die lernen, mit KI zu bauen, ist die Lektion praktisch: Bewerten Sie Modelle anhand Ihrer eigenen Aufgaben, halten Sie Ihre Architektur flexibel genug, um Anbieter zu wechseln, und investieren Sie in die umgebenden Systeme (Sandboxing, Sicherheit, Fehlerbehebung), die Agenten zuverlässig machen.
Dieser Artikel wurde von der AIBARS-Redaktion mit KI-Unterstützung zusammengestellt. KI kann Fehler machen, prüfe wichtige Angaben daher an der Originalquelle. Fehler entdeckt? Schreibe an [email protected].